Augentumor Retinoblastom


Weiße Pupillen als Warnsignal
Augentumor Retinoblastom

Weiße Pupillen auf Blitzlichtfotos gelten als Indiz für den Augentumor Retinoblastom. Die Erkrankung betrifft hauptsächlich Kinder zwischen zwei und fünf Jahren. Bei frühzeitiger Behandlung bestehen gute Heilungschancen.

„Das Retinoblastom ist der häufigste Augentumor im Kleinkindalter“, berichtet Dr. Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin aus Weimar. Pro Jahr erkranken in Deutschland an diesem Augenkrebs ca. 40 Kinder. Bei 50 Prozent von ihnen sind bereits Fälle in der Familie bekannt. Meistens betrifft der Tumor nur ein Auge. Bei  einem Drittel der Fälle sind beide Augen befallen. Unbehandelt wächst das Retinoblastom rasch. Dabei besteht die Gefahr, dass es sich über den Sehnerv auf das Gehirn ausbreitet oder über die Blutbahn auf andere Organe übergreift.

Weiße Pupillen auf Blitzlichtfotos dienen als Nachweis

„Ein Retinoblastom ist relativ leicht mit bloßem Auge zu erkennen“, erklärt Dr. Niehaus. Sie rät, das Kind mit Blitzlicht aus ca. vier Metern Entfernung bei ausgeschalteter „Rote Augen Kontrolle“ zu fotografieren. Wichtig ist, gleich mehrere Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln aufzunehmen. Erscheinen die Pupillen auf dem Blitzlichfoto weiß, gilt dies als  Hinweis auf die Tumorerkrankung. Nur in seltenen Fällen versagt dieser so genannte Retinoblastom-Test. Weitere Symptome sind rote, schmerzende Augen, eine ringförmige Verfärbung der Augeniris sowie nachlassendes Sehvermögen. Auch Anzeichen dieser Art seien vom Augenarzt abzuklären, so die Expertin.

Der Augentumor erfordert eine frühzeitige Behandlung

"Frühzeitig behandelt, kann das betroffene Auge gerettet und das Kind von umfangreichen und beschwerlichen Therapien, wie zum Beispiel Chemotherapie, bewahrt werden“, betont Dr. Niehaus. Die Therapiemethode richtet sich unter anderem nach der Größe des Tumors und dem Alter des Kindes. In den meisten Fällen kommen operative Verfahren zum Einsatz. Für sehr kleine Tumore eignet sich eine Lasertherapie.

News

Wie Medikamente heiser machen
Wie Medikamente heiser machen

Pille, ACE-Hemmer und Kortison

Manchmal ist es gar nicht die Erkältung, die eine Heiserkeit auslöst. Auch Medikamente können zu Stimmstörungen führen. Ob man sie absetzen oder austauschen kann, entscheidet die Ärzt*in. Zusätzlich lässt sich aber mit Hausmitteln helfen.   mehr

Säureblocker nicht zu lange schlucken
Säureblocker nicht zu lange schlucken

Nebenwirkungen nicht unterschätzen

Ob Refluxkrankheit oder Gastritis: Protonenpumpenhemmer machen schnell Schluss mit Magenschmerzen und Sodbrennen. Allerdings gibt es gute Gründe, die Säureblocker nicht allzu lange einzunehmen.   mehr

Nach Infarkt Beine stärken
Person beim Beintraining auf einem Outdoor-Fitnessplatz.

Herzschwäche vorbeugen

Herzinfarkt überstanden? Jetzt heißt es, die Beinmuskulatur zu trainieren. Denn Personen mit viel Kraft in den Beinen entwickeln nach ihrem Herzinfarkt seltener eine Herzschwäche.   mehr

Mit dem Baby schwimmen
Mit dem Baby schwimmen

Löst Chlorwasser Asthma aus?

Der frühe Kontakt mit Wasser macht schon den Kleinsten Freunde, nimmt Ängste und fördert die Bindung zwischen Eltern und Kind. Dennoch könnte der Aufenthalt im gechlorten Wasser auch Nachteile haben. Die Fachwelt diskutiert, ob Babyschwimmen im Kindesalter Asthma begünstigt.   mehr

Weniger Lust auf Alkohol
Weniger Lust auf Alkohol

Weitere Wirkung von GLP-1-Agonisten

GLP-1-Agonisten werden zur Therapie von Typ-1-Diabetes und Übergewicht eingesetzt. Dabei haben sie offenbar einen gesunden Nebeneffekt: Sie senken die Lust auf Alkohol.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Löwen-Apotheke
Inhaberin Elke Vahrenhorst
Telefon 0571/7 02 84
Fax 0571/7 98 14 10
E-Mail loewen-apo-porta@pharma-online.de